in Ennetbaden

Ein aufgebrochener Stromkasten, ein umgeworfenes ToiToi-WC, eine verbrannte Sitzbank, ein beschädigter Hartplatz, verstreuter Abfall, soweit das Auge reicht: Dieses Bild bietet sich in Ennetbaden seit dem Frühjahr Wochenende für Wochenende. Grundsätzlich sollten Vandalenakten keine mediale Plattform geboten werden. Doch über die blinde Zerstörungswut und das Littering darf nicht stillschweigend hinweggeschaut werden. Aufgrund des Lockdowns und der fehlenden Freizeitmöglichkeiten halten sich die Menschen vermehrt an Orten auf, wo wenig soziale Kontrolle und keine oder nur eine minimale Entsorgungs-Infrastruktur gegeben sind. Gerade deshalb braucht es jetzt von der ganzen Bevölkerung ein hohes Mass an Disziplin, um nicht nur zur Gesundheit, sondern auch zum Lebensraum Sorge zu tragen. Vandalismus und Littering sind nicht nur strafbare Handlungen, sie zeugen auch von fehlendem Respekt gegenüber allen Mitarbeitenden des Werkhofs, die sich täglich für eine lebenswerte und saubere Gemeinde einsetzen und auch gegenüber allen Einwohner/-innen, die auf Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verzichten müssen und gleichzeitig mit den Steuergeldern die Wiederinstandsetzung zu bezahlen haben. Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeinde danken der Bevölkerung für das aktive Mitwirken für ein sauberes Dorf. Feststellungen und Hinweise zu Vandalismus nimmt die Gemeindekanzlei unter gemeindekanzlei@ennetbaden.ch entgegen.